„Jeder muss die wirkliche Arbeit selbst vollbringen. Der Lehrer kann den Weg zeigen, aber er kann nicht in das Gehirn des Schülers schlüpfen und seine Reaktionen für ihn kontrollieren. Jede Person muss dies für sich selbst anwenden.“ F.M. Alexander
Eine Unterrichtsstunde dauert ca. 50 Minuten. Du lernst alltägliche Bewegungen auf neue Weise kennen: Aufstehen/ Hinsetzen, Sitzen, Stehen, Gehen, Liegen.
Ich begleite Dich mit Worten und mit meinen Händen. Du lernst Dabei, wie Du dich selbst sinnvoll führen kannst und in flüssige Bewegungen findest.
Der Lerneffekt beschränkt sich nicht nur auf die genannten Bewegungen, sondern ist universell und ganzheitlich: wie gebrauche ich mich generell? Wie reagiere ich als Mensch auf Anreize oder Befehle – von innen und von außen? Wie reagiere ich muskulär? Was macht das mit mir im Ganzen? Was fördert mich, was behindert mich?
Es ist möglich, dass sich über die Erfahrungen oder Versuche im Unterricht ein Gespräch entspinnt, und wir an einem konkreten Thema arbeiten, der Unterricht kann aber auch in Stille ablaufen – ganz wie es gebraucht wird.
Die Alexander-Technik versteht sich nicht als “Behandlung“ oder „Therapie“. Sie hat heilende Aspekte, und viele Menschen finden über eigene Leiden zu dieser Arbeit. Sie ist aber gleichzeitig Entdeckungsreise und Lernprozess.
Im Unterricht lernst Du nicht nur Dich selbst besser kennen, sondern auch die eigenen Möglichkeiten, produktiv mit Dir selbst und der Umwelt umzugehen. Der Unterricht kann Dir helfen, schneller zu erkennen, in welchen Situationen Du Dich selbst behinderst, was Du genau brauchst, um Dich wohlzufühlen, wie Du bei Anspannung und Schmerzen zurück in einen gelassenen Zustand findest. Du lernst also – neben einer recht angenehmen “Behandlung” – selbstverantwortlich und in gutem Kontakt zur Umwelt zu handeln.
Je nach Deinen persönlichen Wünschen und Interessen finden sich Themen auf verschiedensten Ebenen, um nur einige zu nennen:
Spezielle Bewegungsabläufe und Themen können mit einbezogen werden, beispielsweise: